Besuch des Planetariums

Im Nieselregen fuhren wir durch Hamburg, bei dem typischen Wetter keine Spur von Sternen zu sehen. Wir waren gespannt auf eindrucksvolle Bilder von Hamburgs Sternenhimmel. Und wir sollten nicht enttäuscht werden. Schon das nach achtzehn Monaten Renovierung neu eröffnete Planetarium mit seinen großzügigen Foyer Flächen, dem barrierefreien Zugang und modernster Präsentationstechnik auf der Empore der Eingangshalle beeindruckten.

Und dann der kreisrunde Vorführraum mit seinem riesigen Zeiss Planetariumsprojektor! Bequeme Sessel mit klappbarer Lehne erlaubten einen freien Blick auf das gesamte Himmelsgewölbe.

Der Raum wurde abgedunkelt, es öffnete sich ein Panoramablick auf Hamburgs Horizont mit tiefstehender Sonne, der Himmel verdunkelte sich und unzählige Sterne wurden sichtbar. Thomas Kraupe, der Direktor des Planetariums, führte uns auf einen nächtlichen Spaziergang über den Himmel Hamburgs mit seinen schönsten Sternen und Sternbildern der Jahreszeit.

Sternenbilder kreisten durch die Zeiten, eine Fülle von Erklärungen ließen den nächtlichen Himmel mit anderen Augen schauen. Aber auch einfache Fragen wurden endlich geklärt: Der Unterschied zwischen Sternbildern und Sternzeichen? Leicht nachzulesen unter scinceblogs.de. Und für die Silvesternacht erwartet uns ein Sternschnuppen Reigen bei Vollmond – wenn wir es denn sehen können.

Angeregt fuhren wir zurück nach Buxtehude, über Finkenwerder, damit wir wenigstens auf das abendliche Blankenese schauen können, wenn sich schon die Sterne hinter Regenwolken verstecken.

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