Die Realisierung von Wohnprojekten verlangt vielfältige Initiativen: Mitarbeit in städtebaulichen Planungsprojekten, Gespräche mit Politik und Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Kooperation mit Bauträgern – und vor allem Geduld.
Diese Grundsätze gelten für alle unsere Wohnprojekte, in denen sich die Mitglieder kennenlernen und die Mittel und Wege zur Umsetzung der Projekte besprechen. Eine wichtige Aufgabe ist, kooperationswillige Investoren / Vermieter zu finden, eine Genossenschaft zu gründen oder andere Formen des gemeinschaftlichen Wohnens zu organisieren. Alle Projektmitglieder sollen sich in ihrem zukünftigen Zuhause gut aufgehoben fühlen, sowohl in der Gruppe als auch finanziell. In der heutigen Zeit, die leider auch von Baupreis- und Mietsteigerungen geprägt ist, sind diese Voraussetzungen nicht immer leicht in Übereinstimmung zu bringen. Dass es möglich ist, zeigen unsere zwei etablierten Wohnprojekte, sowie unser jüngstes Projekt „IGEL“ das gerade in einer intensiven Planungsphase ist.

Wohnprojekt Sonnentaustraße

2012 entstand nach fünf Jahren Planung das erste gemeinschaftliche Wohnprojekt in Buxtehude. Zwei Paare und 6 Alleinstehende verbindet der Wunsch nach Gemeinschaft mit der Möglichkeit, sich auch in die eigene Wohnung zurückzuziehen. Achtsamkeit, Respekt, gegenseitige Unterstützung und die Bereitschaft, das Miteinander im Rahmen der eigenen Möglichkeiten mitzugestalten sind uns wichtig. Zum Projekt gehört eine gemeinsame Wohnung mit Garten – ein Ort für Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten.
Informationen zur freien Wohnung finden Sie im Steckbrief.
Wohnprojekt Giselbertstraße

Gegründet Ende 2018 sind die meisten Mitglieder im Sommer 2022 in das Neubaugebiet Giselbertstraße eingezogen. Wir sind eine Nachbarschaftsgruppe Ü60, ohne eigenes Haus und ohne Gemeinschaftswohnung. Unsere gemeinschaftlichen Aktivitäten finden umlaufend in den Wohnungen unserer Mitlieder oder im Freien statt. Wir haben bereits einen wöchentlichen Walking-Treff initialisiert und einen sommerlichen einen Boule-Treff ins Leben rufen.
Über neue Mitglieder würden wir uns freuen.


















